Job Hopping zum Vorteil nutzen

Job Hopping ist weit mehr als nur der Wechsel von Arbeitgebern. Es ist eine strategische und bedeutsame Entscheidung, die dir sowohl persönlich als auch berufliche Weiterentwicklung ermöglicht. Durch den regelmäßigen Jobwechsel hast du die Gelegenheit, neue Fähigkeiten zu erlernen oder bereits vorhandene zu vertiefen.

Was in Zeiten des Megatrends New Work eine Selbstverständlichkeit ist, ist bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen.

Ein Lebenslauf mit ersichtlichem Job Hopping

Damit sich Job Hopping vom Nachteil zum Vorteil wandelt, geben wir dir in diesem Beitrag unsere ganz Erfahrung weiter.

 

  • die Vorteile
  • entsprechende Nachteile
  • relevante Unterscheide
  • einen der größten Mythen betreffend moderner Arbeitnehmerkulturen

Die Definition von Job Hopping

Beim Job Hopping wechseln Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen regelmäßig ihren Arbeitgeber, um ein breites Spektrum an Erfahrungen zu sammeln und ihre Fähigkeiten zu erweitern. Typischerweise bleiben sie nur für kurze Zeit, oft weniger als zwei Jahre, in einem Unternehmen. Diese Praxis ist besonders in den Bereichen Ingenieurwesen und IT verbreitet, wo die Nachfrage nach Fachkräften hoch ist.

Hintergrund ist aber auch der zunehmende Drang nach Selbstverwirklichung und dem Streben nach Sinn im Job. Du willst dich entwickeln, Erfahrungen sammeln und neue Konzepte und Ideen kennenlernen, verstehen und erweitern.

Der Unterschied zwischen Job Hopping und Job Rotation

Job Hopping und Job Rotation sind beide eng mit der Karriereentwicklung verbunden, jedoch handelt es sich um zwei unterschiedliche Konzepte mit eigenen Ansätzen und Zielen.

Job Hopping:

  • Du bist maximal 1 bis 3 Jahre bei einem Unternehmen
  • Du suchst eine bessere Vergütung, verbesserte Work-Life-Balance, besseres Arbeitsumfeld
  • Du willst weitere Erfahrungen sammeln
  • Du willst persönliche Ziele erfüllen und Zufriedenheit im Job

Job Rotation:

  • Du bleibst im selben Unternehmen
  • aber es gibt einen Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben, Abteilungen oder Positionen
  • Du sammelst vielfältige Erfahrungen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen
  • Bekommst eine neue Sicht auf interne Geschäftsabläufe

Die 3-5-7 Karriereregel

Wenn du dich mit Job Hopping vs. Job Rotation beschäftigst, könntest du im Netz auch auf die veraltete 3-5-7 Karriereregel stoßen, die besagt:

  • du Fachkenntnisse erst nach 3 Jahren aufgebaut hast
  • diese nach 5 Jahren einen signifikanten Beitrag leisten
  • und du erst nach 7 Jahren den Expertenstatus erlangen wirst

Insbesondere in den dynamischen Bereichen wie Ingenieurwesen, IT und Technik, in denen kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen und schnelle Anpassungsfähigkeit gefragt sind, ist die Regel obsolet.

 

 

Warum denken Arbeitgebende dann schlecht über Job Hopping?

Wenn dir genau diese Frage in den Sinn gekommen ist, dann passt du zu uns! Wir haben uns das auch gefragt und kommen zu einem einfachen Entschluss: eingefahrenes Denken und standardisierte Prozesse.

Wir sprechen dabei nicht von Technologie, allgemeinen Prozessen oder Innovation, wir sprechen von veralteten Denkmustern, die besagen, dass gute Mitarbeitende 7 bis 10 Jahre in einem Unternehmen verharren müssen, bis sie eine ausreichende Erfahrung vorweisen können. Was in regulären Kreisen nicht zum Tragen kommt, unsere Philosophie aber maßgeblich trägt, ist die Psychologie hinter Job Hopping.

Die Psychologie hinter Job Hopping

Die Physiologie hinter Job Hopping variiert von Person zu Person. Einige der psychologischen Faktoren, die zu regelmäßigem Jobwechsel führen können, sind:

  • Die Suche nach Herausforderung und Abwechslung: Das motiviert dich dazu, stets nach Neuem zu suchen, das dich herausfordert. Du bist schnell gelangweilt und willst Veränderung. Oft hast du das Gefühl, in deinem aktuellen Job nicht genug gefördert zu werden und verlierst selbstverständlich die Motivation und das Interesse.
  • Die Angst vor Stagnation: Diese treibt viele dazu, sich regelmäßig nach neuen Jobs umzusehen. Du fürchtest, in einem Job oder Unternehmen festzustecken und strebst nach neuen Möglichkeiten, um nicht in einer Sackgasse zu enden oder dort zu bleiben.
  • Das Streben nach Selbstverwirklichung: Ein solches Bedürfnis verbindet persönliche sowie berufliche Ziele und Träume. Für dich ist ein Jobwechsel eher ein Weg, deinem persönlichen und beruflichen Wachstum näherzukommen und dich selbst zu verwirklichen.

Dies und weitere Motive für Job Hopping beschreiben Amy A. Hall, Brandon Morgan und Kleinjan Redelinghuys in ihrem Artikel "The relationship between job-hopping motives and congruence.”.
Findest du dich immer öfters in solchen Gedanken wieder, ist Job Hopping eine großartige Möglichkeit, dein Arbeitsleben genau nach deinen Bedürfnissen und Wünschen zu gestalten.

Du willst dich neu orientieren und deine Karriere nach deinen Wünschen gestalten?

Quais bedienen wir mit Job Hopping als Konzept die besten Unternehmen Deutschlands!

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Gründe für Job Hopping

  • Bessere Vergütung: Ein Jobwechsel kann dir eine höhere Bezahlung sowie zusätzliche Leistungen ermöglichen.
  • Berufliche Weiterentwicklung: Die Sammlung wertvoller Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen und das Kennenlernen neuer Arbeitskollegen und -kolleginnen kann dein berufliches Wachstum fördern und neue Perspektiven eröffnen.
  • Besseres Arbeitsumfeld: Job Hopping kann dir ebenfalls helfen, ein für dich passendes Arbeitsumfeld zu finden.
  • Verbesserte Wok-Life-Balance: Ein Wechsel des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin kann deine Work-Life-Balance durch die Möglichkeit remote zu arbeiten oder flexible Arbeitszeiten verbessern.

Die Gründe sind meistens eindeutig und wenn du auch nur einen solchen Gedanken hattest, was in 80.000 Stunden, die wir durchschnittlich arbeiten, auch vollkommen normal ist, solltest du bei sehr häufigem Auftreten überlegen deinen Arbeitgeber zu wechseln.

Wann solltest du deine Arbeitgeber wechseln?

Es gibt 4 klare Anzeichen, die du beachten solltest und die dir einen Wink geben, evtl. doch nochmal eine andere Anstellung zu suchen:

1. Unzufriedenheit mit dem Arbeitsumfeld

Wenn du dich bei deinem aktuellen Unternehmen unwohl fühlst und nach bereits erfolgter Rücksprache mit Vorgesetzten keine Lösung für die Gesamtsituation im Unternehmen finden konntest, dann solltest du über einen Wechsel nachdenken. Es ist jedoch wichtig, nicht bei jeder kleinen Komplikation oder jedem Problem direkt an einen Jobwechsel zu denken. Versuche zunächst, Probleme mit den Betroffenen und/oder deinen Arbeitgebenden zu lösen.

2. Fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten

Wenn es innerhalb des Unternehmens keine Angebote oder Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt und du das bereits ohne Erfolg bei deinem oder deiner Vorgesetzten angesprochen hast, kann ein Jobwechsel sinnvoll sein. Das ist nicht nur wichtig, um relevant für den Arbeitsmarkt zu bleiben, sondern auch, um weitere Karriereschritte zu machen.

3. Fehlende Wertschätzung oder Anerkennung

Wenn du das Gefühl bekommst, in deinem aktuellen Job keine Anerkennung und Wertschätzung für deine Arbeit zu erhalten, ist es Zeit für einen Wechsel. Lob und Wertschätzung sind nicht nur wichtig für die Arbeitsmotivation, sondern auch für das Wohlbefinden innerhalb des Unternehmens. Menschen sind soziale Wesen und so wie negatives Feedback deine Stimmung trübt und du irgendwann nicht mehr zur Arbeit kommen willst, motivieren dich Lob und Wertschätzung hingegen und lassen dich morgens mit Elan in den Tag starten.

4. Umzug oder Veränderung der eigenen Lebensumstände

Persönliche Umstände, wie ein Umzug oder andere unerwartete Lebensumstände, können ein Grund für einen Jobwechsel sein. Natürlich ist das nicht immer einfach und wir helfen unseren Mitarbeitern regelmäßig dabei, in Ihrer neuen Umgebung einen passenden Arbeitgeber aus unserem Pool zu finden und an diesen zu vermitteln. Trotzdem sind solche Umstände ideal, wenn du ohnehin schon mit dem Gedanken eines Jobwechsels spielst.

 

Die Vor- und Nachteile von Job Hopping?

Ist Job Hopping nun von Vorteil oder gar nachteilig für diene Karriere? Auch in den Gesprächen mit unseren Bewerbenden fällt diese Frage:

Die Vorteile von Job Hopping:

  • Breiterer Erfahrungsschatz: Durch die vielen Erfahrungen, die du durch regelmäßige Jobwechsel sammeln kannst, lernst du stetig neue Unternehmen, Branchen und Arbeitsumgebungen kennen, was zu einem vielfältigen Kenntnis- und Fähigkeitsspektrum führt.
  • Schnellere Karriereentwicklung: Jeder Jobwechsel bringt dir auch neue Chancen, beispielsweise Beförderungen und Gehaltserhöhungen. Auch dein Netzwerk entwickelt sich mit der Zeit und irgendwann hast du für jedes Anliegen zumindest den richtigen Kontakt zur Hand.
  • Persönliches Wachstum und Entwicklung: Auch dein persönliches Wachstum und die damit verbundene Entwicklung wird beim Job Hopping gefördert. So lernst du deine Stärken und Schwächen besser kennen. Das Erlernen neuer Fähigkeiten, welche dich auch im privaten Leben weiterbringen, rundet diesen Punkt ab.

Die Nachteile von Job Hopping:

  • Erschwerte Bewerbungsprozesse: Bei Bewerbungsgesprächen musst du möglicherweise zusätzliche Erklärungen abgeben und deine Jobwechsel rechtfertigen. Kurz gesagt, deine Gesprächspartner von dir überzeugen.
  • Risiko von Fehleinschätzungen: Wie bei jedem Jobwechsel besteht das Risiko, dass deine Erwartungen und Anforderungen nicht erfüllt werden, was zu Unzufriedenheit führen kann.
  • Sozialer und psychologischer Stress: Wir sind Menschen und Menschen möchten eigentlich wenig Veränderung. Der ständige Wechsel von Arbeitsumfeld, Kollegen und Kolleginnen sowie Vorgesetzten kann zu Stress und Unwohlsein führen.
  • Vorurteil mangelnde Mitarbeiterbindung: Durch das ständige Job Hopping, könnten Arbeitgebende zögern, dich für die beworbene Stelle auszuwählen, da die Gefahr besteht, dass du nach kurzer Zeit wieder weiterziehst.

So kannst du Jobwechsel im Vorstellungsgespräch begründen

  • Berufliche Weiterentwicklung: Du kannst deinen Jobwechsel damit begründen, dass du dich stetig weiterentwickeln willst. Darum suchst du nach neuen Herausforderungen und Möglichkeiten.
  • Bessere Unternehmenskultur: Im Vorstellungsgespräch solltest du auch betonen, dass dieses Unternehmen dem passenderen Arbeitsumfeld entspricht, welches mit deinen persönlichen Werten und Arbeitsstilen übereinstimmt.
  • Geografische Umstände: Sollten Umzüge aus persönlichen Gründen stattgefunden haben, kannst du das als möglichen Grund für einen häufigen Jobwechsel in Vorstellungsgesprächen erwähnen.
  • Bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben: Unternehmen sind sich der Situation „Arbeitnehmermarkt“ durchaus bewusst. Zu sagen, dass dieses Unternehmen die für dich wichtige Work-Life-Balance bieten kann, ist nicht verkehrt. Noch besser bist du, wenn du erwähnst, wie du deine ideale Struktur gefunden hast und so maximale Performance leisten kannst. Unter deinem vorherigen Berufsumfeld war das nicht möglich und du konntest nicht zu Höchstform auflaufen.

 

 

Job Hopping gefährdet deine Karriere in keinster Weise

Job Hopping kann Fachkräften im Bereich Ingenieurwesen, IT und Technik wertvolle Erfahrungen bieten. Ein häufiger Jobwechsel kann viele Vorteile haben:

  • das Sammeln von wertvollen Erfahrungen
  • persönliches sowie berufliches Wachstum
  • das Entdecken neuer Horizonte.

Allerdings bringt es auch Herausforderungen wie einen erschwerten Bewerbungsprozess mit sich, die du jedoch mit den richtigen Begründungen und Partnern wie uns überwinden kannst. Job Hopping ermöglicht dir somit eine vielseitige und dynamische Karriereentwicklung sowie die Möglichkeit, zur beruflichen Selbstverwirklichung.

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Geschaeftsführer mit Leidenschaft Christian Hocke

Autor

Christian Hocke

Bei Driven Solution leben wir das Konzept von Job Hopping auf eine professionelle Art und Weise.

 

Vereinfacht gesagt, sind wir dein professionelles Alibi für Job Hopping: Du durchläufst die unterschiedlichsten Projekte, Abteilungen, Arbeitgeber und Standorte. Du lernst, entwickelst, projektierst und hast am Ende immer noch nur einen Arbeitgeber, nämlich uns, im Lebenslauf.

 

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